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Technologiegetrieben, an Südostasien angepasst: Eine systematische Lösung für Legehennenkäfige des Modells A

15.07.2026

Die Legehennenindustrie in Südostasien wandelt sich rasant von der Haltung im Hinterhof hin zu automatisierten Farmen. Doch das dortige Klima – Hitze, Feuchtigkeit, Salz – macht herkömmliche Käfige innerhalb weniger Jahre unbrauchbar. Der A-Typ-Käfig (Stufenkäfig) ist beliebt, da er gut belüftet ist und sich für offene Ställe eignet. Um in dieser Region jedoch tatsächlich zu überleben und erfolgreich zu sein, müssen Materialien, Abmessungen, Automatisierung und Zertifizierungen von Grund auf neu überdacht werden. So sieht das in der Praxis aus.
Korrosionsschutz ist der entscheidende Faktor.
Verzichten Sie auf Kaltverzinkung – sie verschleißt zu schnell. In Südostasien ist Feuerverzinkung das Minimum. Verwenden Sie hochkohlenstoffhaltigen Stahldraht Q235A, kaltgezogen für optimale Festigkeit und Elastizität. Die Beschichtung sollte mindestens 85 µm dick sein. Für den Rahmen ist 275 g/m² verzinktes Blech, gestanzt und geformt, Standard. Bei Standorten in Küstennähe oder mit besonders aggressivem Güllegas empfiehlt sich eine Aluminium-Zink-Legierung (≥10 % Al, ≥90 % Zn). Mit diesen Behandlungen erreichen Sie eine Lebensdauer von 15–20 Jahren. Ohne sie beträgt die Lebensdauer bestenfalls 3–4 Jahre.
Die Abmessungen sollten für die Vögel und die Luft stimmen.
Die gestufte Bauweise verbessert bereits die Luftzirkulation. Die Etagenhöhe ist jedoch entscheidend: 48 bis 52 cm pro Etage bieten den Hennen ausreichend Platz zum Stehen und Strecken und sorgen gleichzeitig für eine kompakte Bauweise. Ein typischer Einzelkäfig ist 1950–2150 mm lang, 350–420 mm breit und 380–410 mm hoch. Die Besatzdichte beträgt 3–5 Hennen pro Abteil, was 430–500 cm² pro Tier entspricht. Ein gängiger Block besteht aus 4 Etagen × 8 Abteilen = 128 Hennen pro Gruppe.
Für viele Betriebe haben sich offene Stallungen mit zwei Etagen bewährt: Der Mist fällt direkt ins Erdgeschoss und trocknet dort durch die Wärme schnell. Die Reinigung erfolgt erst am Ende des Zyklus. Die Käfigrahmen sollten modular sein – vor Ort verschraubt, kein Schweißen nötig.
Automatisierung, die tatsächlich die Arbeitskraft reduziert
Die Arbeitskosten steigen, und die landwirtschaftlichen Betriebe werden größer. Ein vollständiges A-System für diesen Markt sollte Folgendes umfassen:
• Beschickung: Wagen- oder Kettenförderer mit gleichmäßig verteilten Verteilern. Die Silos können verzinkte Einheiten mit einem Gewicht von 11,2 Tonnen sein.
• Trinken: Runde oder quadratische Rohre (2,5 mm Wandstärke) mit Edelstahlnippeln, plus Inline-Filter und Dosierventile.
• Eiersammlung: Längs- und Querbänder mit sanften Neigungen, um Risse zu vermeiden.
• Mistabfuhr: Schaber oder Förderbänder. Bei offener Bodenkonstruktion kann auf den Schaber komplett verzichtet werden.
• Klimatisierung: Intelligente Regler für Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Belüftung. Einsatz von EC-Ventilatoren mit Permanentmagnetmotoren – diese sparen im Vergleich zu herkömmlichen Ventilatoren rund 20 % Energie.
Zertifizierungen sind für den Export obligatorisch.
Für Lieferungen nach Südostasien benötigen Sie die Zertifizierungen ISO 9001 (Qualität), ISO 14001 (Umwelt) und häufig auch CE (Sicherheit). Die Prüfer kontrollieren die Beschichtungsdicke von 85 µm und den Geräuschpegel unter 65 dB. Zudem ist zu beachten: China hat kürzlich eine neue Normgruppe (gültig ab Januar 2026) für die Installation von gestapelten Systemen veröffentlicht. Legehennenkäfigs – es beeinflusst die Verankerung und Ausrichtung des Systems, daher sollte Ihr Installationsteam auf dem neuesten Stand sein.
Was funktioniert in der Praxis?
Einige reale Projekte zeigen den Weg. In Kambodscha, nahe Phnom Penh, betreibt ein Betrieb A-Käfige mit vollständiger Feuerverzinkung und 275 g/m²-Rahmen. Hinzu kommen automatisierte Fütterung, Eiersammlung und Mistentsorgung – und das auch in der Regenzeit ohne Rostprobleme. In Indonesien nutzt ein vierstöckiges A-System dasselbe Verzinkungsverfahren und hat den täglichen Arbeitsaufwand halbiert. In Thailand entschied sich ein Betrieb für einen vollautomatischen, vierstöckigen und vierreihigen Käfigstapel. Die Klimaregelung ist speziell auf die lokalen Bedingungen abgestimmt und nicht auf eine generische Voreinstellung.
Fazit
Die Anpassung von A-Käfigen für Südostasien erfordert mehr als nur die Auswahl eines Standardmodells aus dem Katalog. Es geht vielmehr darum, die richtige Beschichtung zu wählen, die Abmessungen für optimale Luftzirkulation und Tierwohl anzupassen, die passenden Automatisierungsmodule zu integrieren und sicherzustellen, dass alle Zertifizierungen gültig sind. Gelingt dies, ist die Anlage langlebig, leistungsstark und wettbewerbsfähig. Fehlt es an einem dieser Punkte, müssen Sie innerhalb weniger Saisons entweder verrosteten Stahl ersetzen oder mit hohen Arbeitskosten zu kämpfen haben.